Epoxy Composite-Spachtel: die optimale Lösung für Oberflächenreparaturen und -instandsetzung
Ceramoclad 221 / Säkatonit K80 LS
Wenn es in einem Pumpengehäuse zu Rissbildung kommt, der Rohrboden eines Wärmetauschers erste Lochfraßschäden zeigt oder ein Wellenzapfen Korrosionsschäden aufweist, ist der Ersatz des Bauteils oft die erste Wahl.
Das ist die sichere Entscheidung, aber selten die klügere.
Ein Austausch ist in der Regel mit langen Beschaffungs- und Stillstandszeiten sowie hohen Kosten verbunden. Die Epoxy-Composite-Spachtel-Systeme SÄKAPHEN bieten eine bewährte Alternative: das Bauteil instand zu setzen, seine ursprünglichen Abmessungen wiederherzustellen und es dauerhaft sowie wirtschaftlich wieder in Betrieb zu nehmen.
5 Gründe für den Einsatz von Composite-Spachteln
1. Sie machen die Ersatzbeschaffung überflüssig
Composite-Spachtel sind darauf ausgelegt, korrodiertes Material zu ersetzen, erodierte Oberflächen wieder aufzubauen sowie Lunker, Risse, Pitting und andere Oberflächenschäden an metallischen und duroplastischen Substraten zu reparieren. Anstatt ein neues Ersatzteil zu beschaffen und einzubauen, kann die Instandhaltung das Bauteil direkt vor Ort auf der Baustelle oder im Werk reparieren und seine vollständige Betriebsfähigkeit wiederherstellen.
2. Sie sind nach der Aushärtung vollständig mechanisch bearbeitbar
Nach der Vernetzung können beide Composite-Spachtel von SÄKAPHEN geschliffen und mechanisch auf die ursprünglichen Toleranzen bearbeitet werden. Der Wiederaufbau von Wellenzapfen, die Instandsetzung von Flanschflächen oder die Reparatur von Lagersitzen sind ohne Einbußen bei der Maßhaltigkeit oder der Oberflächengüte möglich.
3. Sie sind mit einer Vielzahl industrieller Substrate kompatibel
Beide Produkte haften auf C-Stahl, Edelstahl, Aluminium und weiteren metallischen Werkstoffen sowie auf duroplastischen Substraten. Voraussetzung für die Applikation ist eine Oberflächenvorbereitung auf Sa 2½ bis Sa 3 mit einem Oberflächenprofil von 40 bis 60 µm.
4. Sie sind mit einem breiten Spektrum an Beschichtungssystemen kompatibel
Reparierte Oberflächen können mit den meisten industriellen Beschichtungen überbeschichtet werden, darunter Beschichtungen auf Epoxy-Basis, und sogar Epoxy-Phenol- und Phenol-Einbrennbeschichtungen. Damit sind Composite-Spachtel ein idealer Vorbereitungsschritt vor der Applikation eines Hochleistungsbeschichtungssystems und gewährleisten ein gleichmäßiges Substrat, ohne die Leistungsfähigkeit der abschließenden Beschichtung zu beeinträchtigen.
5. Sie sind festkörperreiche Low-VOC-Produkte für Werksbeschichtungen und den Vor-Ort-Einsatz
Mit einem Festkörpergehalt von 80 bis 95 Gewichtsprozent reduzieren die Composite-Spachtel von SÄKAPHEN die Lösemittelbelastung und ermöglichen zugleich einen zuverlässigen Schichtaufbau. Spezielle Applikationsgeräte sind nicht erforderlich; beide Produkte lassen sich sowohl im Werk als auch direkt vor Ort applizieren. Das reduziert Durchlaufzeiten und logistischen Aufwand.
Ceramoclad 221: die Hochleistungslösung
Überall dort, wo Reparaturen unter anspruchsvollen Bedingungen erfolgen – etwa bei erhöhten Temperaturen, aggressiven Chemikalien oder einer anschließenden Überbeschichtung mit Phenol-Einbrennbeschichtungen –, ist Ceramoclad 221 die passende Lösung. Der zweikomponentige, amingehärtete Composite-Spachtel ist mit Keramik und modifizierten Silikaten verstärkt. Er bietet außergewöhnliche mechanische Festigkeit während und nach der Applikation sowie eine Haftfestigkeit von mehr als 20 N/mm
Das herausragende Merkmal ist die thermische Leistungsfähigkeit: Ceramoclad 221 ist im kontinuierlichen Trockenbetrieb bis 150 °C beständig und hält Spitzentemperaturen von bis zu 220 °C stand. Damit eignet sich das Produkt für Bauteile in Hochtemperatur-Prozessumgebungen, in denen herkömmliche Spachtel erweichen oder versagen können. Die Formulierung ohnemetallische Füllstoffe schließt galvanische Wechselwirkungen mit metallischen Substraten aus – ein wichtiger Aspekt bei der Reparatur von Anlagen, die mit empfindlichen Prozessmedien in Kontakt kommen.
Die chemische Beständigkeit deckt einen pH-Bereich von 1 bis 13 ab und umfasst sämtliche Wasserarten, darunter Brack-, Fluss-, Meer- und deionisiertes Wasser.
Ceramoclad 221 wird in einem praktischen Doppelkartuschensystem geliefert, dass ein präzises Mischungsverhältnis sicherstellt. Es ist mit handelsüblichen 310-ml-Kartuschenpistolen kompatibel,manuell oder akkubetrieben. Ein spezielles Mischgerät ist nicht erforderlich. Die chemische Aushärtung ist nach 7 Tagen abgeschlossen; das Überbeschichtungsfenster liegt bei 8 bis 24 Stunden. Nach der Aushärtung kann Ceramoclad 221 mit den meisten Phenol- und Epoxy-Phenol-Einbrennbeschichtungen überbeschichtet werden, eine Eigenschaft, die nur wenige kalthärtende Spachtel aufweisen.
Typische Anwendungen sind die Reparatur von Lunkern, Pitting und Rissen in Gehäusen, Rohrleitungen, Tanks und Prozessanlagen sowie die Ausbesserung von Schäden an Wellen und rotierenden Bauteilen.
SÄKATONIT K 80 LS: Das hydrophobe Produkt
Wenn die Herausforderung Wasser ist, ist SÄKATONIT K 80 LS die Speziallösung. Das zweikomponentige, hydrophobe Epoxy-Spachtelsystem wurde speziell für die Dickbeschichtung von Rohrböden in Kraftwerken, Wasseraufbereitungsanlagen, Entsalzungsanlagen und der chemischen Industrie entwickelt. Sein entscheidender Vorteil: ausgeprägte hydrophobe Eigenschaften, die Anbackungen, Fouling und Inkrustation auf beschichteten Oberflächen wirksam entgegenwirken.
SÄKATONIT K 80 LS ist selbstgrundierend und kann direkt auf metallische Untergründe appliziert werden. Dasselbe Material übernimmt die Funktionen von Grundierung, Spachtelmasse und Deckschicht. Dadurch sinkt der Materialverbrauch, und der Beschichtungsprozess wird vereinfacht. Das System deckt einen pH-Bereich von 1 bis 13 ab und ist gegenüber allen Wasserarten beständig, darunter Brack-, Fluss-, Meer- und deionisiertes Wasser sowie gegenüber einem breiten Spektrum an Medien von sauer bis stark alkalisch, einschließlich anorganischer Salze und deren Lösungen. Die Temperaturbeständigkeit reicht im trockenen Zustand von -20 °C bis +90°C und im nassen Zustand von -20 °C bis +70°C. Damit eignet sich das Material gut für typische Betriebsbedingungen in Wärmetauscher- und Wasseraufbereitungsanwendungen.
Die Oberflächenqualität ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal: Die glatte, glänzende rote Oberfläche weist eine Rauheit (Ra) von lediglich 0,195 µm und eine Oberflächenspannung von weniger als 28 mN/m auf. Dadurch ist sie hochgradig beständig gegen Ablagerungen.
Reparieren statt ersetzen: Kontaktieren Sie uns
Oberflächenschäden müssen nicht zwingend den Bauteilersatz bedeuten. Ob Lochfraß in Pumpengehäusen, korrodierte Rohrböden oder verschlissene Wellenzapfen: Die Epoxy-Composite-Spachtel-Systeme SÄKAPHEN bieten eine wirtschaftliche Alternative: das Bauteil instand zu setzen, seine ursprünglichen Abmessungen wiederherzustellen und es dauerhaft wieder in Betrieb zu nehmen.Wenden Sie sich an das technische Team von SÄKAPHEN, um das passende Produkt für Ihre spezifische Reparaturaufgabe zu besprechen.
FAQ
1. Können Composite-Spachtel mit Einbrennbeschichtungen überbeschichtet werden?
Ja. Ceramoclad 221 ist so formuliert, dass es mit Epoxy-Phenol- und Phenol-Einbrennbeschichtungen kompatibel ist. Damit eignet es sich hervorragend als Material zur Untergrundwiederherstellung, wenn anschließend eine Beschichtung mit einer Einbrennbeschichtung vorgesehen ist.
2. Ist für die Applikation dieses Spachtels ein spezielles Gerät erforderlich?
Nein: Ceramoclad 221 wird in einem Doppelkartuschensystem geliefert, das mit handelsüblichen Kartuschenpistolen kompatibel ist, und SÄKATONIT K 80 LS wird mit der Kelle appliziert und erfordert kein spezielles Dosiergerät. Beide Produkte können vor Ort ohne Werkstattinfrastruktur appliziert werden.
3. Was ist der Unterschied zwischen Ceramoclad 221 und SÄKATONIT K 80 LS?
Ceramoclad 221 ist für Hochtemperaturumgebungen optimiert und bietet eine breite Verträglichkeit mit verschiedenen Beschichtungssytemen, einschließlich Phenol-Einbrennbeschichtungen. SÄKATONIT K 80 LS ist für Anwendungen mit Wasserkontakt ausgelegt, bei denen hydrophobe Eigenschaften, Fouling-Beständigkeit und Schutz vor galvanischer Korrosion im Vordergrund stehen.








